Was sind strukturierte Daten? | morefire

By | September 1, 2019


Was sind strukturierte Daten und warum sollte
man sie nutzen? Bleibt dran, das erfahrt ihr in diesem Video. Kurz gesagt helfen strukturierte Daten dem
Webcrawler wie dem Google Bot, die Seite besser zu interpretieren. Sie helfen für eine Struktur in all diesen
Informationen, die man auf der Seite findet und sorgen dafür, dass die Seite von der
Relevanz besser eingestuft werden kann. Denn erfüllt man bestimmte Voraussetzungen,
können Google und andere Suchmaschinen das Ergebnis visuell hervorheben. Und das hat eine organische Relevanz. Treffendes Beispiel wären die Bewertungssterne,
die man in den Ergebnissen sieht. Auch dahinter stecken strukturierte Daten. Generell ist es gut, wenn Google oder andere
Suchmaschinen möglichst viel über die Struktur eurer Seite Bescheid wissen. Es gibt aber auch einen klaren Vorteil für
SEO. Sind eure Produkte, eure Veranstaltungen,
eure Rezepte oder was auch immer mit strukturierten Daten ausgezeichnet und stimmt
auch die Suchintention dahinter, dann kann Google diese Ergebnisse visuell hervorheben. Und das ist eine organische Relevanz. Klicken Leute in den Suchergebnissen eher
auf unser Suchergebnis als auf das der Konkurrenz, dann erhöht sich die Klickrate und die Klickrate
ist ein Rankingfaktor. Einen weiteren Vorteil findet ihr in der lokalen
Suche von Google. Habt ihr einen Google MyBusiness-Eintrag
und zeichnet darüber hinaus strukturierte Daten auf eurer Seite aus, z.B. lokale Informationen, wie der Name, die Adresse,
die Telefonnummer, dann habt ihr die Chance visuell im Ergebnis von Google herauszustechen. Das ist wie bei der anderen Sache, dass
die Leute eher auf dieses Ergebnis klicken als auf das, was keinen Google MyBusiness
Eintrag hat. Natürlich muss auch der Inhalt da stimmen,
denn sonst hilft auch das beste Markup nicht. Also der Inhalt muss auf jeden Fall stimmen,
sodass die Leute auch einen Mehrwert auf der Seite haben. Bei der Strukturierung von Daten gibt es drei
Wege, auf die sich die verschiedenen Suchmaschinen geeinigt haben: Das sind zum einen die Mikrodaten,
RDFa und JSON-LD. Das sind drei Wege, die jeweils ein eigenes
Schema verwenden und das unterscheidet sich auch in der Auszeichnung im Quellcode. Zuerst gibt es die Mikrodaten, da wird das
Schema oder die strukturierten Daten innerhalb des Quelltextes platziert und auch um das
Element herum platziert. Man sieht also explizit bei einer Veranstaltung
oder Bewertung, was genau mit strukturierten Daten ausgezeichnet wird. Hat man sehr viele von diesen Mikrodaten ist
es allerdings sehr unübersichtlich, sodass man ein bisschen im Quelltext rumscrollen
muss, bis man das überhaupt strukturiert lesen kann. Dann gibt es noch das RDFa-Schema. Das ist vergleichbar mit den Mikrodaten, mit
dem Vorteil, dass man z.B. auch XML-Dateien auszeichnen kann. Oder dass man die Vokabeln vermischen kann,
die man in den strukturierten Daten hat im Schema Zum Ende gibt es noch JSON-LD. Dahinter versteckt sich einfach JavaScript,
was aktuell die von Google präferierte Lösung ist, weil die Suchmaschinen immer besser JavaScript
lesen können und weil JSON-LD ein maschinenlesbarer Code ist, der sich nicht um das Element schiebt,
sondern einfach an beliebiger Stelle im Quellcode in einem Code-Snippet wiederfindet. Man muss also nicht mehr in die Elemente rein
und um die Elemente herum zeichnen, sondern man kann einfach mit dem JSON-LD-Code ein
Snippet generieren und kann das an beliebiger Stelle im Quellcode platzieren und Google
erkennt den Rest. Zuerst einmal kann man natürlich auch alles
manuell generieren. Dazu generiert man sich das Snippet, entweder
automatisch, per Generator oder selber per Hand und packt es dann in den Quellcode rein. Das ist die einfachste Lösung, da es sehr
schnell geht und bei HTML-Seiten ist das einfach nur das Reinkopieren des Snippets. Bei PHP-Seiten muss man ein bisschen aufpassen. Dann kann man natürlich auch Plugins verwenden
für die Content-Management-Software, für WordPress, TYPO3 oder andere. Und kann dann einfach die Plugins nutzen
die dann die Auszeichnung automatisch machen. Hier muss man allerdings ein bisschen aufpassen,
weil Plugins generell ein bisschen Ressourcen verbrauchen und auch auf dem aktuellen Stand
gehalten werden müssen. Das heißt, wenn das Plugin nicht auf dem
aktuellen Stand ist und ein neues Schema rauskommt, was man gerne auszeichnen möchte, dann muss
man das erst aktualisieren. Man muss das Plugin erstmal konfigurieren
und kann es dann einsetzen. Hat man das Knowhow und auch die technischen
Voraussetzungen, kann man auch den Google Tag Manager verwenden. Der Vorteil hier ist, dass man dann gar nicht
mehr in den Quellcode rein muss, sondern einfach vorher die Snippets generiert, z.B. JSON-LD, definiert das über den Tag Manager
und spielt es auch über den Tag Manager auf die Seite wieder raus. Was man daraus schließen kann, ist, dass
es nicht den Weg gibt um strukturierte Daten auszuzeichnen. Jede Variante hat einfach seine Vor- und
Nachteile, man muss einfach gucken welche Variante besser zu den eigenen Voraussetzungen
passt. Es ergeben sich keine Vorteile, wenn man z.B. Mikrodaten zu 100% auszeichnet oder JSON-LD
zu 100% auszeichnet. Wenn ihr noch ausführliche Informationen
über dies Thema haben wollt, könnt ihr euch den Blogartikel in der Beschreibung durchlesen
und wenn ihr euch über Online Marketing ein bisschen auf dem Laufenden halten wollt, dann
abonniert gerne unseren Channel.

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