Storytelling: Warum es auch im SEO wichtig ist!

By | August 15, 2019


Hey, ich bin Anna und SEO Managerin bei MSO
Digital. Heute erzähle ich euch, warum Storytelling
im Online-Marketing und speziell in der Suchmaschinenoptimierung so wichtig ist. Ich erkläre euch im Detail, welche Vorteile
Storytelling hat, gebe euch Tipps für die praktische Umsetzung und zeige euch Beispiele,
die bestens funktioniert haben. Also lasst uns loslegen. Suchmaschinen haben sich verändert. Sie scannen heute nicht bloß Keywords, sondern
sind in der Lage, Nutzerverhalten zu analysieren. Unter anderem messen sie, ob Nutzer nach einem
Klick auf der Zielseite bleiben oder nach kurzer Zeit zu den Suchergebnissen zurückkehren. Somit reicht es auch für uns SEOs nicht mehr
aus, nur auf möglichst viel Traffic zu optimieren. Stattdessen geht es immer mehr darum, die
richtigen Zielgruppen anzusprechen und diesen möglichst exakt das zu bieten, was sie suchen. Dazu gehört ganz häufig Storytelling. Denn Geschichten fesseln Menschen und helfen
ihnen dabei, Informationen zu verarbeiten. Das hat ganz konkrete Auswirkungen auf das
SEO. Erstens: Wenn ihr auf der Website eine gute
Geschichte erzählt, bleiben Nutzer länger. Das wiederum bewirkt, dass die Suchmaschine
positive Nutzersignale misst. Und das kommt dann wiederum dem Ranking zugute. Zweitens: Storys sichern euch Bekanntheit
und Vertrautheit, denn Nutzer identifizieren sich mit Geschichten und erinnern sich leichter
an sie. Das stärkt eure Marke. Und eine starke Brand ist extrem wertvoll
im modernen SEO, denn sie erzielt höhere Klickraten. Das führt dann langfristig wiederum zu mehr Traffic und
zu besseren Rankings. Starke Marken werden zudem häufiger direkt
im Zusammenhang mit einer Kategorie gesucht. Wenn ihr es schafft dass Menschen nach “Schuhe
kaufen + Euer Shop” suchen, statt nur nach “Schuhe kaufen” habt ihr’s geschafft. Im besten Fall suchen Nutzer eure Marke sogar
so häufig, dass Google seinen Nutzern direkt die kombinierte Suchanfrage vorschlägt. Um Storytelling bei Euch zu implementieren sind folgende Tipps zu beachten, denn einfach
auf gut Glück drauf losschreiben “is Nicht”! Zu aller erst einmal solltet ihr euch fragen, welche Zielgruppe ihr mit eurer Geschichte
ansprechen wollt. Was sind die Fragen/ Probleme und Pain-Points,
denen sich diese Zielgruppe ausgeliefert sieht? Sammelt am besten alles, was euch einfällt. Wie bei einem klassischen Brainstorming. Nachdem die Zielgruppe festgelegt ist geht es daran, die richtige Tonalität zu wählen. Diese ist von der definierten Zielgruppe abhängig. Die Tonalität muss vor dem Schreibprozess
festgelegt sein, damit diese sich konstant durch die Geschichte durchziehen kann. Es ist wichtig, das Ziel festzuhalten, welches durch die Geschichte erreicht werden soll. Geht es darum, dass der Nutzer den gesamten
Text liest, lange auf der Seite bleibt, sich weiter durch die Seite klickt oder ist das
Ziel vielleicht eine konkrete Handlung wie eine Newsletter-Anmeldung? Der allgemeine Rahmen ist abgesteckt, nun geht es an die inhaltlichen Komponenten und
die Botschaft. Besser EINE Botschaft, die im Kopf bleibt,
als fünf Aussagen von denen man sich nachher
an keine erinnert! Verschont eure Leser mit zu vielen Details. Mehr Informationen können bei einmal geweckten
Interesse immer noch ergänzt werden Vielleicht klingelt es bei dem ein oder anderen jetzt in den Ohren und er fühlt sich zurückversetzt
in den Deutschunterricht. Stichwort… Roter Faden und Spannungsbogen. Eine gute Geschichte hat immer einen roten
Faden. Ohne ihn kommt es beim Leser zu Verwirrung. Zu Anfang wird gern die Ausgangssituation
erläutert, doch dann muss ein Wendepunkt kommen, die Spannung muss erzeugt werden. Abschließen kann man die Geschichte dann
wunderbar mit der sogenannten Auflösung des Konflikts. Wie hat der Wendepunkt die Situation verändert? Der rote Faden muss sich auch über die Kanäle
hinweg gedacht werden. Denn Geschichten können transmedial erzählt
werden – im Blog, auf Facebook, Instagram oder wo ihr noch so unterwegs seid. Eine Geschichte muss vor allem emotional,
persönlich und relevant sein. Der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Emotionen
tritt in den Vordergrund. Oft ist es wirkungsvoller, das Unternehmen
oder die Produkte nur am Rande mit einfließen zu lassen. Das wirkt sympathisch und authentisch. Ich hoffe, dass das Video euch hilft,gute
Geschichten zu erzählen. Sollten noch Fragen offen sein, dann schreibt
uns gerne in den Kommentaren! Wenn euch das Video gefallen hat, freuen wir
uns natürlich über ein “Gefällt mir”.

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